Projektübersicht: Dortmund

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2009: L609n/B1 AS Nord und L609n/B1 AS Süd in Dortmund

Im Rahmen des Ausbaus der B1 wird zwischen den Anschlüssen Dortmund-Dorstfeld und Wittekindstraße eine zusätzliche Anschlussstelle mit der neuen L609n (NSIX) gebaut. Die beiden Knotenpunkte der Anschlussstelle müssen aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs mit Lichtsignalanlagen (LSA) ausgerüstet werden. Der Abstand der beiden Knoten beträgt rd. 240m. Bei stetigem Verkehrsaufkommen in der L609n muss daher die Signalsteuerung koordiniert erfolgen. Bei sporadischem Verkehrsaufkommen (z.B. während der Nachtzeit) wird mit vollverkehrsabhängigen Einzelsteuerprogrammen ein besseres Ergebnis erreicht.

Solange keine weitere LSA mit den beiden an der AS koordiniert werden müssen, wird bei stetigem Verkehrsaufkommen eine Regelung mit variablen Umlaufzeiten zum Einsatz kommen.

 

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2008: Tunnel in Dortmund Berghofen

Im Rahmen des Neubaus der B236n Berghofer Str. in Dortmund wurde südlich des neuen Tunnels am Übergang zur B236 eine neue Lichtsignalanlagen (LSA) errichtet.  Bedingt durch den geringen Abstand der LSA zum Tunnelportal bestand die Herausforderung in der Entwicklung von Maßnahmen für eine optimale Koordinierung zwischen LSA und Tunnelverkehrstechnik.

Neben den vollverkehrsabhängigen Einzel- und koordinierten Signalsteuerung wurden Sonderprogramme zur Räumung des Tunnels und  Sperrung einer bzw. beider Röhren entwickelt.

In Kombination mit einer verkehrsabhängigen Makrosteuerung, die einerseits für eine hohe Leistungsfähigkeit, andererseits aber auch für die Minimierung von Wartezeiten, Umweltbelastungen und Energieverbrauch sorgt, wurde ein leistungsstarkes System geschaffen.

 

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2006: Verkehrssignalsteuerung für vier LSA im Zuge der Wittekindstraße in Dortmund

Im Rahmen des Ausbaus der Stadtbahnlinie II wurden im Straßenzug Wittekindstr. – Krückenweg
Vier Lichtsignalanlagen (LSA) neu gebaut bzw. aufgerüstet.

Als Besonderheiten sind folgenden Punkte zu nennen:

  1. Der Verkehr soll mit einer Ausnahme aufgrund der geringen Knotenpunktabstände mit 4 koordinierten Signalprogrammen unterschiedlicher Leistungsfähigkeit geregelt werden. Die Auswahl der Signalprogramme erfolgt entweder nach einem festen Zeitenplan durch die Funkuhren in den Steuergeräten oder aber später durch eine Zentrale mit OCIT-Schnittstelle.
  2. Die LSA 0460 Krückenweg/Johann-Hasselkuß-Weg dient nur zur Sicherung der Ein- und Ausfahrt der Bahnen (Bedarfsanlage) und wird daher mit einem vollverkehrsabhängigen Einzelsteuerprogramm betrieben.
  3. An der LSA 0318 Rosemeyerstr. und LSA 0128 An der Palmweide werden die Bahnen von der Bahnsignalanlage (ES-Anlage) gesteuert. Die Signalprogramme der Straßenverkehrssignalanlage (VS-Anlage) sind daher BÜSTRA-tauglich.
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