Projektübersicht: Recklinghausen

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2008: Signalsteuerung im Zuge der B225 und der B224 auf dem Linienweg der Schnellbuslinie 25 in Recklinghausen, Marl und Dorsten

An den von der Schnellbuslinie 25 befahrenen Lichtsignalanlagen (LSA) in Dorsten, Recklinghausen und Marl traten Fahrzeitverluste auf, die einerseits zu erhöhten Kosten führen und andererseits ein optimales Serviceangebot verhindern. Zur Kostensenkung und zur Steigerung der Attraktivität für die Fahrgäste wurden die Busse an den genannten LSA priorisiert.

Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, die Interessen der einzelnen Städte und der Verkehrsbetriebe zu vereinigen und eine gemeinsame Basis der ÖPNV-Maßnahme für alle drei beteiligten Städten herbeizuführen.

Auf der Basis der zur Verfügung gestellten Daten und der Ergebnisse der Abstimmungsgespräche mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, den Städten Recklinghausen, Marl und Dorsten sowie der Vestische Straßenbahnen GmbH wurden die Verkehrssignalplanungen unter Einhaltung der abgestimmten Randbedingungen so ausgearbeitet bzw. so erweitert, dass danach die Programmierung der Lichtsignalanlage eindeutig möglich war.

Alle Lichtsignalanlagen wurden mit neuen Programmen inklusive ÖPNV-Prioritätsschaltungen ausgerüstet. Die Grundsätze der bestehenden Verkehrssignalplanung wurden beibehalten.  Es kommen vollverkehrsabhängige Einzelsteuerungen sowie verkehrsabhängig koordinierte Steuerungen mit 60s, 75s, 90 und 100s Umlaufzeit zum Einsatz. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Vermeidung von Unfallschwerpunkten wurden ebenfalls besondere Maßnahmen getroffen.